Trotz des kalten Wetters über die Ostertage und dem grossen Stress den mir meine Diplomarbeit bereitete, habe ich mir bewusst Zeit genommen, die ich in der Natur verbrachte. Diese Pausen von Computer und Diplomarbeit haben mir jeweils sehr gut getan und ich konnte neue Energie tanken. Die frische Luft und die Bewegung stellten mich auch und gaben mir Kraft.
Neben diesen Pausen in der Natur habe ich mir im Hinblick auf diesen Auftrag bewusst ein paar Stunden frei genommen. Ich fuhr mit meinem Freund nach Malbun, um dort einen ausgiebigen Spaziergang zu machen.
Neben einer kleinen Kirche setzten wir uns auf eine Bank mit Blick auf die Berge.
Ich konnte viele Menschen beobachten und stellte mir vor, was für einen Bezug diese zur Natur haben könnten. Dabei ist mir auch bewusst geworden, was für eine grosse Bedeutung die Natur für mich hat und wie vielfältig sie ist.
Sie ist wunderschön und bietet vielfältige Möglichkeiten und Aktivitäten um die Freizeit zu gestalten. Leider ist vielen diese Wichtigkeit der Natur nicht bewusst. Obwohl sie auf Aktivitäten in der Natur auch in Zukunft nicht verzichten wollen, schützen sie sie nicht bewusst. Sie sehen sie als selbstverständlich an. Doch sind wir diejenigen, die sie zerstören. Durch unser egoistisches Verhalten schaden wir uns im Endeffekt nur selbst. Meiner Meinung nach tragen wir, als Teil der Natur, eine gewisse Verantwortung ihr gegenüber.
In der Natur können viele Erfahrungen (Bewegungserfahrungen, soziale Erfahrungen) gemacht werden. Es ist schade, dass diese oft durch Konsumverhalten übergangen werden.
Ich habe mir vorgenommen, mir mehr Zeit für solche schönen und erholsamen Ausflüge in die Natur zu nehmen. Wie ich über die Osterfeiertage gemerkt habe, ist schlechtes Wetter kein Hindernis die Natur zu erleben denn „es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte oder unangemessene Kleidung“.
Freitag, 28. März 2008
Meine Beziehung zur Natur
Ich verbringe so oft es geht meine Zeit in der Natur und das zu jeder Jahreszeit. Oftmals verbinde ich den Aufenthalt draussen mit Sport. Ich ziehe dies dem Abrackern in Fitnessstudios vor. Meine Mutter besitzt einen Hund, so dass jeden Tag zweimal und bei jedem Wetter ein Spaziergang unternommen wird. Bei Spaziergängen mit unserer Hündin bleibe ich oft stehen und lasse die Umgebung auf mich wirken. Sehr schön finde ich es auch, unsere Hündin und andere Tiere einfach nur zu beobachten.
Oftmals drehe ich meine Runde im Maurer Riet - dort gibt es einen kleinen Wald, einen kleinen Bach und einen Naturweg neben einem angelegten kleinen See. So gibt es viele Tiere zu beobachten, von Reihern bis Feldhasen. Auch gehe ich oft im Wald spazieren. Ich habe bereits in meiner Kindheit die meiste Zeit draussen verbracht. Meine Grosseltern besassen einen Bauernhof und wohnten ausserhalb der Stadt am Waldrand. Da hatte es auch einen kleinen Bach und vielen Wiesen und Felder. So bauten wir Baumhütten, versuchten Fische mit unseren blossen Händen zu fangen und erfanden selbst Spiele. Noch heute geniesse ich es, einfach draussen zu sein.
Als ich letzte Woche einen Waldspaziergang machte und Holzzapfen, Moos und Steine für ein eigenes Projekt sammelte, setzte ich mich auf eine Bank. Ich schloss die Augen und hörte einfach auf die Geräusche. Es war sehr intensiv und schön zu hören, wie der Frühling im Anmarsch ist. Ich versuchte mit geschlossenen Augen die Umgebung zu beschreiben. Nachdem ich die Augen öffnete, dass ich einiges nicht wahrgenommen habe. Meine Sinne zu schärfen – daran arbeite ich weiter. Vor einigen Jahren leitete ich Lager mit, in dem es darum ging, sich nur mit Naturmaterialien zu beschäftigen und zu spielen. Es war interessant zu sehen, wie zufrieden und ausgeglichen die Kinder am Abend waren. So geht es auch mir. Wenn ich mir nicht die Zeit dazu nehme, in der Natur zu sein, dann spüre ich, dass mir etwas fehlt.
Oftmals drehe ich meine Runde im Maurer Riet - dort gibt es einen kleinen Wald, einen kleinen Bach und einen Naturweg neben einem angelegten kleinen See. So gibt es viele Tiere zu beobachten, von Reihern bis Feldhasen. Auch gehe ich oft im Wald spazieren. Ich habe bereits in meiner Kindheit die meiste Zeit draussen verbracht. Meine Grosseltern besassen einen Bauernhof und wohnten ausserhalb der Stadt am Waldrand. Da hatte es auch einen kleinen Bach und vielen Wiesen und Felder. So bauten wir Baumhütten, versuchten Fische mit unseren blossen Händen zu fangen und erfanden selbst Spiele. Noch heute geniesse ich es, einfach draussen zu sein.
Als ich letzte Woche einen Waldspaziergang machte und Holzzapfen, Moos und Steine für ein eigenes Projekt sammelte, setzte ich mich auf eine Bank. Ich schloss die Augen und hörte einfach auf die Geräusche. Es war sehr intensiv und schön zu hören, wie der Frühling im Anmarsch ist. Ich versuchte mit geschlossenen Augen die Umgebung zu beschreiben. Nachdem ich die Augen öffnete, dass ich einiges nicht wahrgenommen habe. Meine Sinne zu schärfen – daran arbeite ich weiter. Vor einigen Jahren leitete ich Lager mit, in dem es darum ging, sich nur mit Naturmaterialien zu beschäftigen und zu spielen. Es war interessant zu sehen, wie zufrieden und ausgeglichen die Kinder am Abend waren. So geht es auch mir. Wenn ich mir nicht die Zeit dazu nehme, in der Natur zu sein, dann spüre ich, dass mir etwas fehlt.
Freitag, 14. März 2008
Wie kann ich Nachhaltigkeit in der Schule verwirklichen?
Die Agenda 21 habe ich mit grossem Interesse gelesen. Otto Herz hat die Nachhaltigkeit in Schulen wirklich gut beschrieben mit realistischen Inputs für die Umsetzung. Oft hört und liest man von Ideen und Möglichkeiten für Schulen. Die Agenda 21 aber, gibt Infos die ich persönlich hilfreich finde und mich anspornen, diese auch umzusetzen in der Schule.
Heute ist es wichtig, dass wir die Schule als Ort sehen, wo solche "Projekte" einen wichtigen Platz haben müssen. Es ist die Aufgabe im Bildungssektor, die Kinder und Menschen auf die Nachhaltigkeit aufmerksam zu machen und sie darin zu sensibilisieren. Das Zitat von Otto Herz finde ich sehr treffend: "Jeder kann von jedem lernen". Genau so sollte es sein. Es ist zwar wichtig, dass schon jede Person alleine versucht, Nachhaltigkeit zu leben. Doch in einer grösseren Gemeinschaft kommt man, bezogen auf das Zitat von O.H., weiter. In einer Gruppe bzw. mit der ganzen Schule kann man auch die Öffentlichkeit mit einbeziehen und eine grössere Menge ansprechen.
Ich denke, es ist wirklich wichtig, dass die Themen der Agenda 21 in den Unterricht gebracht werden und die ganze Schule versucht, als Agenda-Schule zu wirken. Vor allem der fächerübergreifende Unterricht finde ich persönlich einen sehr wichtigen Punkt, dem eine grössere Beachtung geschenkt werden soll.
Der Artikel von Otto Herz hat mir wirklich gute Inputs gegeben und ich bin mir sicher, dass dieser Leitfaden den Schulen, aber auch den einzelnen Lehrpersonen und Klassen hilft, spannend und nachhaltig die Nachhaltigkeit zu bearbeiten und nach aussen zu tragen.
Heute ist es wichtig, dass wir die Schule als Ort sehen, wo solche "Projekte" einen wichtigen Platz haben müssen. Es ist die Aufgabe im Bildungssektor, die Kinder und Menschen auf die Nachhaltigkeit aufmerksam zu machen und sie darin zu sensibilisieren. Das Zitat von Otto Herz finde ich sehr treffend: "Jeder kann von jedem lernen". Genau so sollte es sein. Es ist zwar wichtig, dass schon jede Person alleine versucht, Nachhaltigkeit zu leben. Doch in einer grösseren Gemeinschaft kommt man, bezogen auf das Zitat von O.H., weiter. In einer Gruppe bzw. mit der ganzen Schule kann man auch die Öffentlichkeit mit einbeziehen und eine grössere Menge ansprechen.
Ich denke, es ist wirklich wichtig, dass die Themen der Agenda 21 in den Unterricht gebracht werden und die ganze Schule versucht, als Agenda-Schule zu wirken. Vor allem der fächerübergreifende Unterricht finde ich persönlich einen sehr wichtigen Punkt, dem eine grössere Beachtung geschenkt werden soll.
Der Artikel von Otto Herz hat mir wirklich gute Inputs gegeben und ich bin mir sicher, dass dieser Leitfaden den Schulen, aber auch den einzelnen Lehrpersonen und Klassen hilft, spannend und nachhaltig die Nachhaltigkeit zu bearbeiten und nach aussen zu tragen.
Wie kann ich Nachhaltigkeit in der Schule verwirklichen?
Den Artikel "Bildung für nachhaltige Entwicklung" von Otto Herz fand ich sehr spannend und interessant zu lesen.
Er gibt sehr viele gute Vorschläge und hat meiner Meinung nach gute Ansätze.
Ein wichtiger Aspekt, der mir sehr gut gefällt, ist "Jeder kann von jedem lernen".
Ich finde es wichtig, mit den Kindern gemeinsam verschiedene Dinge zu erarbeiten, die Kinder aber auch alleine arbeiten lassen und durch Präsentationen und Vorträge ihrer erarbeiteten Themengebiete von den Kindern zu lernen.
Die verschiedenen Themengebiete, die Herr Herz in seinem Artikel aufzählt, sind sehr vielfältig. Ich denke ebenso wie er, dass alle Themen mit den Kindern behandelt werden können. Natürlich müssen sie der Altersstufe und dem Entwicklungsstand der Kinder angepasst werden. Es ist allerdings auch so, dass nicht jedes Thema für jedes Alter und jeden Zeitpunkt geeignet ist.
Ein weiterer Punkt, der mir sehr gut gefallen hat, ist der fächerübergreifende und klassenübergreifende Unterricht in Bezug auf Themen der Agenda 21.
Gemeinsam geht es besser als alleine.
Ganz verschiedene Themen können von verschiedenen Fachlehrern mit einer Klasse behandelt werden. So bekommen die Kinder Einblicke aus verschiedenen Perspektiven in ein Thema.
Hier einige Ideen und Anregungen, die ich mit auf den Weg nehme:
· Themenkiste erstellen
· Thema Abfall/Müll (Müllsäule errichten, mit der Menge Müll, die ein durchschnittlicher
Vier-Personen-Haushalt in der Woche verursacht)
· Thema Wasser
· Projektarbeiten zu verschiedenen Themen
· Projekttage / Projektwochen
· Versammlung der ganzen Schule: gemeinsame Diskussion, Vorträge der Kinder über
erarbeitete Themen
· Artenvielfalt (sich über Tiere und Pflanzen die vom Aussterben bedroht sind bzw. die
schon ausgestorben sind informieren)
· ausserschulische Fachpersonen zu best. Themen einladen
· öffentliche Vorträge der Kinder ihrer erarbeiteten Themen
· ein Schaufenster eines Kaufhauses gestalten zu verschiedenen Themen, um die
Aufmerksamkeit der Passanten auf diese brisanten Themen zu wecken
· in der Fussgängerzone mit Passanten über verschiedene Themen / Probleme sprechen
und sie zum Nachdenken anregen
· Umwelt-Rollenspiele (verschiedene Perspektiven einnehmen und sich versuchen in andere
hineinzuversetzen)
· Umwelt-Clowns (das ganze mit Humor bzw. Ironie angehen)
· Die eigene Schule unter die Lupe der Nachhaltigkeit nehmen
· Kontakt mit anderen Ländern aufnehmen und pflegen
· Gerechtigkeit
In den meisten dieser Vorschläge lernen die Kinder neben den Inhalten der Nachhaltigkeit auch mit verschiedenen Medien umzugehen (wenn sie Vorträge vorbereiten), elektronische Medien einzusetzen (um Kontakt zu anderen Ländern herzustellen), sie verbessern ihre Kommunikationskompetenzen und gewinnen Verhaltenssicherheit (wenn sie mit Passanten auf der Strasse sprechen, fremde Menschen ansprechen und Vorträge vor anderen Klassen des Schulhause oder in der Öffentlichkeit halten). Ausserdem wird die Sozialkompetenz gefördert. Kinder lernen voneinander und miteinander.
Die Lernformen sind sehr vielfältig und in Rollenspielen können die Kinder kreativ sein.
Er gibt sehr viele gute Vorschläge und hat meiner Meinung nach gute Ansätze.
Ein wichtiger Aspekt, der mir sehr gut gefällt, ist "Jeder kann von jedem lernen".
Ich finde es wichtig, mit den Kindern gemeinsam verschiedene Dinge zu erarbeiten, die Kinder aber auch alleine arbeiten lassen und durch Präsentationen und Vorträge ihrer erarbeiteten Themengebiete von den Kindern zu lernen.
Die verschiedenen Themengebiete, die Herr Herz in seinem Artikel aufzählt, sind sehr vielfältig. Ich denke ebenso wie er, dass alle Themen mit den Kindern behandelt werden können. Natürlich müssen sie der Altersstufe und dem Entwicklungsstand der Kinder angepasst werden. Es ist allerdings auch so, dass nicht jedes Thema für jedes Alter und jeden Zeitpunkt geeignet ist.
Ein weiterer Punkt, der mir sehr gut gefallen hat, ist der fächerübergreifende und klassenübergreifende Unterricht in Bezug auf Themen der Agenda 21.
Gemeinsam geht es besser als alleine.
Ganz verschiedene Themen können von verschiedenen Fachlehrern mit einer Klasse behandelt werden. So bekommen die Kinder Einblicke aus verschiedenen Perspektiven in ein Thema.
Hier einige Ideen und Anregungen, die ich mit auf den Weg nehme:
· Themenkiste erstellen
· Thema Abfall/Müll (Müllsäule errichten, mit der Menge Müll, die ein durchschnittlicher
Vier-Personen-Haushalt in der Woche verursacht)
· Thema Wasser
· Projektarbeiten zu verschiedenen Themen
· Projekttage / Projektwochen
· Versammlung der ganzen Schule: gemeinsame Diskussion, Vorträge der Kinder über
erarbeitete Themen
· Artenvielfalt (sich über Tiere und Pflanzen die vom Aussterben bedroht sind bzw. die
schon ausgestorben sind informieren)
· ausserschulische Fachpersonen zu best. Themen einladen
· öffentliche Vorträge der Kinder ihrer erarbeiteten Themen
· ein Schaufenster eines Kaufhauses gestalten zu verschiedenen Themen, um die
Aufmerksamkeit der Passanten auf diese brisanten Themen zu wecken
· in der Fussgängerzone mit Passanten über verschiedene Themen / Probleme sprechen
und sie zum Nachdenken anregen
· Umwelt-Rollenspiele (verschiedene Perspektiven einnehmen und sich versuchen in andere
hineinzuversetzen)
· Umwelt-Clowns (das ganze mit Humor bzw. Ironie angehen)
· Die eigene Schule unter die Lupe der Nachhaltigkeit nehmen
· Kontakt mit anderen Ländern aufnehmen und pflegen
· Gerechtigkeit
In den meisten dieser Vorschläge lernen die Kinder neben den Inhalten der Nachhaltigkeit auch mit verschiedenen Medien umzugehen (wenn sie Vorträge vorbereiten), elektronische Medien einzusetzen (um Kontakt zu anderen Ländern herzustellen), sie verbessern ihre Kommunikationskompetenzen und gewinnen Verhaltenssicherheit (wenn sie mit Passanten auf der Strasse sprechen, fremde Menschen ansprechen und Vorträge vor anderen Klassen des Schulhause oder in der Öffentlichkeit halten). Ausserdem wird die Sozialkompetenz gefördert. Kinder lernen voneinander und miteinander.
Die Lernformen sind sehr vielfältig und in Rollenspielen können die Kinder kreativ sein.
Mittwoch, 12. März 2008
Wie kann ich Nachhaltigkeit in der Schule verwirklichen?
Wie kann ich Nachhaltigkeit in der Schule verwirklichen?
Im Artikel von Otto Herz hat es zahlreiche Tipps, wie man Nachhaltigkeit in der Schule verwirklichen kann. An meinem Diplompraktikumsort hat sich die Schule am Projekt Peacemaker beteiligt. Dies ist ein Programm für einzelne Kinder aus allen Klassen, welches ein friedliches Zusammenleben als Ziel hat. Ein weiteres Beispiel von Nachhaltigkeit in der Schule.
Während dem Durchlesen des Artikels habe ich mir so einige Überlegungen zu meinem M&U - Thema (Diplomprakti) gemacht. Die Kinder haben während drei Wochen das Thema Elektrizität behandelt. Dieses Thema eignet sich ausgezeichnet, um den Kindern Nachhaltigkeit aufzuzeigen. Beispielsweise im Unterthema Mit Strom sparsam umgehen.
In Zukunft werde ich darauf achten, dass ich bei verschiedenen Themen Aspekte der Nachhaltigkeit bearbeiten werde. Zudem werde ich in meinem zukünftigen Berufsfeld an der Öffentlichkeitsarbeit beteiligen und mit den Kindern verschiedene Projektwochen umsetzen.
Im Artikel von Otto Herz hat es zahlreiche Tipps, wie man Nachhaltigkeit in der Schule verwirklichen kann. An meinem Diplompraktikumsort hat sich die Schule am Projekt Peacemaker beteiligt. Dies ist ein Programm für einzelne Kinder aus allen Klassen, welches ein friedliches Zusammenleben als Ziel hat. Ein weiteres Beispiel von Nachhaltigkeit in der Schule.
Während dem Durchlesen des Artikels habe ich mir so einige Überlegungen zu meinem M&U - Thema (Diplomprakti) gemacht. Die Kinder haben während drei Wochen das Thema Elektrizität behandelt. Dieses Thema eignet sich ausgezeichnet, um den Kindern Nachhaltigkeit aufzuzeigen. Beispielsweise im Unterthema Mit Strom sparsam umgehen.
In Zukunft werde ich darauf achten, dass ich bei verschiedenen Themen Aspekte der Nachhaltigkeit bearbeiten werde. Zudem werde ich in meinem zukünftigen Berufsfeld an der Öffentlichkeitsarbeit beteiligen und mit den Kindern verschiedene Projektwochen umsetzen.
Dienstag, 11. März 2008
Wie kann ich Nachhaltigkeit in der Schule verwirklichen?
Das Thema Nachhaltigkeit ist in den Medien sehr präsent und regt nicht nur in der Wirtschaft zu Diskussionen an. Die Schule kann und muss einhaken, sich aufgefordert fühlen, ihren Beitrag zu leisten und alternative Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Diese sollen kinder- und altersgerecht mit den Schülerinnen und Schülern eingeübt werden. Dabei geht es beim Handeln auf lokaler Ebene zwar einerseits um persönliche Verhaltensweisen, aber andererseits eben auch um die Handlungen der Gemeinschaft. Darauf können alle Einfluss nehmen. Da die Schülerinnen und Schüler einen grossen Teil ihres Alltags in der Schule verbringen, bietet sich genau dieses Umfeld zur Bildung nachhaltiger Entwicklung an. So besteht die Möglichkeit , Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, welche Gestaltungsmöglichkeiten sie haben und wo sie mitwirken können. Zudem besteht die Möglichkeit, eine globale Perspektive auf zentrale Probleme, Entwicklungsrisiken und Entwicklungschancen zu vermitteln.
Bezogen auf den Umgang mit Fragen der nachhaltigen Entwicklung in der Schule ist es deshalb wichtig, dass nicht nur darüber gesprochen wird, was die Schülerinnen und Schüler ganz persönlich tun und lassen sollen. Wichtig dabei ist, dass die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, Probleme, die sich in ihrem Umfeld stellen, selber als solche wahrzunehmen und somit erfahrbar zu machen. Dadurch kann ein Hintergrundwissen aufgebaut werden und bietet damit eine Basis für die Suche nach Lösungen der Probleme. Themenfelder gibt es zur genüge, sei es Ernährung, Landwirtschaft, Konsum, Energieversorgung, Naturnutzung und –gestaltung, natürliche Ressourcen, Verkehr, um hier nur einige zu nennen.
Aus dem Artikel von Otto Herz kristallisiert sich für mich heraus, dass es darum geht, festgefahrene Strukturen aufzubrechen und den Mut zu haben, neue (pädagogische) Wege zu gehen. Dies gibt mir den Impuls, dass die Vielfalt der wirtschafts-, umwelt- und entwicklungspolitischen Themen, eine grosse Bandbreite an inhaltlicher Auseinandersetzung zu diesen Sachthemen zulässt. Dies lässt Kinder und Jugendliche Komplexität erfahren und fördert komplexes Denken.
Begeistern kann ich mich zudem für die Idee, dass in einem Schulhaus ein Thementeam gegründet wird. So können zu Themen mehrere Perspektiven eingebracht und vermittelt werden – und es fördert die Gemeinschaft. Ich kann mir sehr gut vorstellen, meinen zukünftigen Unterricht projektorientiert zu führen. Dies lässt sich meiner Meinung nach auch gut umsetzen. Zudem kann auf diese Weise der Unterricht auch optimal differenziert werden. Frontalunterricht wird vermieden und intrinsische Motivation geweckt.
Dies von Anfang an im Schulhaus bzw. im Team einzubringen, nehme ich mir für mein künftiges Berufsfeld als erstes vor. Dabei könnte eine Vernetzung mit der Arbeit am Leitbild des Schulhauses stattfinden. Mit der Auseinandersetzung inwiefern ein Schulhaus ihr Leitbild bezüglich nachhaltiger Entwicklung abändern bzw. verbessern kann, lässt sich das Bewusstsein dafür schärfen. Dazu könnten parallel die Schülerinnen und Schüler integriert werden und anhand eines Projektes Ideen und Ziele mitausarbeiten.
Montag, 10. März 2008
Der Weg des Kaffees in die Nespresso-Kapseln
Ich habe mich mit dem Weg des Kaffee auseinandergesetzt, vor allem aber mit der Herstellung der Nespressokapseln. Nespresso-Kaffeemaschinen sind seit einiger Zeit der Renner und die Nachfrage steigt von Tag zu Tag. Bald schon wird das Angebot dieser Kaffeemaschinen auf ganz Europa ausgeweitet. Nespresso hat ein eigenes Verfahren zur Verpackung des Kaffees in einer luftdicht versiegelten Aluminiumkapsel entwickelt. Für eine Tasse Kaffee oder einen Espresso benötigt man jeweils eine Kapsel. Die Kapsel ist auf der Innenseite mit einem Schutzfilm versehen
Der Kaffee wird in Ursprungsländern wie Brasilien, Kolumbien, Costa Rica, Guatemala, Togo, Kenia und Äthiopien angebaut. Die Früchte des Kaffeestrauchs werden Kirschen genannt. Es werden nur die vollreifen Früchte gepflückt, die anderen bleiben am Strauch. Traditionell werden die Früchte von Hand gepflückt. Nach seiner Aufbereitung und vor der Röstung wird der Kaffee als Rohkaffee bezeichnet. Die geernteten Kaffeekirschen müssen diverse Umwandlungsprozesse durchlaufen, bevor aus ihren beiden Samen die Kaffeebohnen werden. Hierzu gibt es zwei Verfahren: Das Nassverfahren und die trockene Aufbereitung. Beim Nassverfahren werden die Kirschen gewaschen und sortiert, damit nur die vollreifen Früchte weiterverarbeitet werden. Dann werden sie gewaschen und in der Sonne getrocknet. Die trockene Aufbereitung ist einfacher, da die Kirschen einfach an der Luft auf grossen Bodenflächen für die Dauer von mindestens drei Wochen getrocknet werden und dann als Rohkaffee versandt. Der Rohkaffee wird nach seiner Ankunft in Europa zuerst in die Schweiz befördert und es werden Qualitätsproben entnommen. Dann wird der Kaffee geröstet und weiteverarbeitet bis er in Kapseln abgepackt wird.
Die Aluminium-Kapseln können nach Gebrauch an vielen Sammelstellen zurückgegeben werden. Sie werden einer Recycling-Firma in der Schweiz zugeführt, wo sie in einer Anlage zerkleinert werden und aufgrund eines Siebverfahrens der Kaffee vom Aluminium getrennt wird. Der Kaffeesatz wird in einer Kompostieranlage zu Düngerverarbeitet und das Aluminium wieder eingeschmolzen. Gegenüber der Erstherstellung von Aluminium kann durch das recycelte Aluminium bis zu 95% an Energie gespart werden.
Auch hat Nespresso ein spezielles Programm angekündigt, das nachhaltige Entwicklung aus wirtschaftlicher, sozialer und Umwelt-Nachhaltigkeit garantiert. Dies beinhaltet eine Vereinbarung mit allen wichtigen Kaffeelieferanten, die verpflichtet, nur Rohkaffee einzukaufen, dessen Anbau den definierten Nachhaltigkeits- und Qualitätskriterien entspricht. Die Herkunft, ökonomischer Wert, soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz kann nachgewiesen werden. Somit trägt Nespresso zu einem verbesserten Lebensstandard für Kaffeepflanzer und ihre Gemeinden bei, was einen höheren Preis für die Nespresso-Produkte erfordert.
Der Kaffee wird in Ursprungsländern wie Brasilien, Kolumbien, Costa Rica, Guatemala, Togo, Kenia und Äthiopien angebaut. Die Früchte des Kaffeestrauchs werden Kirschen genannt. Es werden nur die vollreifen Früchte gepflückt, die anderen bleiben am Strauch. Traditionell werden die Früchte von Hand gepflückt. Nach seiner Aufbereitung und vor der Röstung wird der Kaffee als Rohkaffee bezeichnet. Die geernteten Kaffeekirschen müssen diverse Umwandlungsprozesse durchlaufen, bevor aus ihren beiden Samen die Kaffeebohnen werden. Hierzu gibt es zwei Verfahren: Das Nassverfahren und die trockene Aufbereitung. Beim Nassverfahren werden die Kirschen gewaschen und sortiert, damit nur die vollreifen Früchte weiterverarbeitet werden. Dann werden sie gewaschen und in der Sonne getrocknet. Die trockene Aufbereitung ist einfacher, da die Kirschen einfach an der Luft auf grossen Bodenflächen für die Dauer von mindestens drei Wochen getrocknet werden und dann als Rohkaffee versandt. Der Rohkaffee wird nach seiner Ankunft in Europa zuerst in die Schweiz befördert und es werden Qualitätsproben entnommen. Dann wird der Kaffee geröstet und weiteverarbeitet bis er in Kapseln abgepackt wird.
Die Aluminium-Kapseln können nach Gebrauch an vielen Sammelstellen zurückgegeben werden. Sie werden einer Recycling-Firma in der Schweiz zugeführt, wo sie in einer Anlage zerkleinert werden und aufgrund eines Siebverfahrens der Kaffee vom Aluminium getrennt wird. Der Kaffeesatz wird in einer Kompostieranlage zu Düngerverarbeitet und das Aluminium wieder eingeschmolzen. Gegenüber der Erstherstellung von Aluminium kann durch das recycelte Aluminium bis zu 95% an Energie gespart werden.
Auch hat Nespresso ein spezielles Programm angekündigt, das nachhaltige Entwicklung aus wirtschaftlicher, sozialer und Umwelt-Nachhaltigkeit garantiert. Dies beinhaltet eine Vereinbarung mit allen wichtigen Kaffeelieferanten, die verpflichtet, nur Rohkaffee einzukaufen, dessen Anbau den definierten Nachhaltigkeits- und Qualitätskriterien entspricht. Die Herkunft, ökonomischer Wert, soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz kann nachgewiesen werden. Somit trägt Nespresso zu einem verbesserten Lebensstandard für Kaffeepflanzer und ihre Gemeinden bei, was einen höheren Preis für die Nespresso-Produkte erfordert.
Wir verfügen in unserem Haushalt über eine Nespresso-Kaffeemaschine und mein Partner und ich sind uns einig, dass wir für Kaffee und weitere Produkte gerne mehr bezahlen, wenn dadurch die wirtschaftliche, soziale und Umwelt-Nachhaltigkeit garantiert wird.
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